Orchesterverein Bremgarten

Sonntag, 21. Juni 2009, 11.00 Uhr

Klösterli Bremgarten


Solisten: Matthias Merki

Ausbildung zum Primarlehrer. Trompetenstudium in Basel bei Peter Knodt und Andreas Spörri. 2 1/2 jähriger USA-Aufenthalt in Tempe (Arizona). Studium bei Regents' Professor David R. Hickman an der Arizona State University (ASU), wo er den Master's Degree in trumpet performance erwarb. Nach seiner Rückkehr aus den USA absolvierte er ein Zusatzstudium für Englischunterricht an der Fachhochschule Aargau (FHA). Weiterführende Studien bei den amerikanischen Trompetern Jerome Callet und Robert Bahb Civiletti. Lehraufträge am Seminar Unterstrass (Zürich) sowie an der Musikschule Region Baden.

Matthias Merki
Matthias Merki,

Marc Jaussi

Nach abgeschlossener Hochbauzeichnerlehre und Berufsmatura erfolgte der Schritt in die professionelle Musikszene. 2002 - 2008 Trompetenstudium an der Musikhochschule Luzern bei Prof. Markus Würsch, Thomas Portmann, Immanuel Richter und  Philippe Litzler. Orchester- sowie Lehrdiplom, beides mit Auszeichnung. Anerkennungspreis der Edwin-Fischer Stiftung sowie Gedenkpreis der  Maria und Walter Strebi-Erni Stiftung. Sein Orchesterpraktikum absolvierte er beim Luzerner Sinfonieorchester. Solistische Tätigkeiten mit dem Sinfonieorchester Ausserschwyz, dem Blasorchester Siebnen sowie dem Zürichsee-Festival Kammerorchester. Lehrauftrag an der Musikschule Region Obermarch, Mitglied verschiedener Kammermusik-Ensembles.

Marc Jaussi
Marc Jaussi, Trompete

 
Leitung:Hans Zumstein


Heinrich Sutermeister
1910 - 1995
Heinrich Sutermeister
Lieder und Tänze für Streichorchester

Der im Zürcherischen Feuerthalen geborene Komponist schien keine musikalische Karriere anzupeilen, denn er studierte zunächst Geschichte und deutsche Literatur. Nachdem er aber mit der Musik von Arthur Honegger vertraut geworden war, wusste er, dass seine Zukunft in der Musik lag. Nach der Ausbildung an der Münchner Musikakademie schrieb er eine Vielzahl von Opern, aber auch Werke für Chor und Orchester. Die vorgetragene Komposition stellt eine ausgewogene Mischung aus musikalischer Bodenständigkeit und Verspieltheit dar, die leicht ins Ohr geht.
Lieder und Tänze für Streichorchester

   
 
Jean Sibelius
1865 - 1957
Jean Sibelius
Andante festivo

Sibelius wuchs in einem musikalischen Umfeld auf und hatte ursprünglich vor, Geiger zu werden. Nach seinen musikalischen Studien widmete er sich aber ganz der Komposition. Inspiriert wurde er von der Natur seines Landes, aber auch von finnischen Legenden, die er mit grosser Klangphantasie zum Ausdruck brachte. Als Spätromantiker schuf er eine Fülle von bedeutenden Werken. Das Andante festivo, das für Streichquartett geschrieben wurde, entstand im Jahr 1922. Für die Weltausstellung in New York im Jahr 1939 wurde dieses bezaubernde Stück übers Radio übertragen.
Andante festivo

   
 
Johann Valentin Rathgeber
1682 - 1750
Johann Valentin Rathgeber
Concerto in G-Dur

Vom Vater erhielt Rathgeber den ersten Klavier- und Geigenunterricht, bevor er in Würzburg Rhetorik, Mathematik und Rechtswissenschaften studierte. Als 29 Jähriger liess er sich zum Priester weihen und gleichzeitig komponierte er unermüdlich ein Opus nach dem anderen. Auf einer neunjährigen Werbetour, die ihn in viele Klöster Deutschlands, Ungarn und Österreichs führte, machte er auch Halt im Kloster Muri. Dort schrieb er eine Messe und widmete sie dessen Abt Gerold Haimb. Auch dem Kloster in Wettingen und dem Benediktinerkloster in Pfäfers stattete er einen Besuch ab. Der Schwerpunkt seiner Werke lag auf der geistlichen Vokalmusik, wobei er aber auch mit vergnüglichen Kompositionen zu gefallen wusste, wie dieses Werk zeigt.
Concerto für 2 Corni da Caccia in G-Dur

   Allegro
   Adagio
   Allegro
   
 
Oscar Straus
1870 - 1954
Oscar Straus
Serenade in g-Moll

Die Schreibweise des Namens Straus ist ein Hinweis darauf, dass der österreichische Komponist nichts mit der Walzerdynastie zu tun hat. Er wurde durch seine Operetten- und Schlagerkompositionen berühmt. Die Serenade, die eine Vielzahl eingängiger Melodien präsentiert, weckt aber doch typische Walzergefühle, die einen in Tanzlaune versetzen.
Serenade in g-Moll op. 35

   Allegro commodo
   Scherzino
   Andantino
   Walzer
   Alla Marcia (Finale)
   
 
Gottfried Heinrich Stölzel
1690 - 1749
Gottfried Heinrich Stölzel
Konzert für zwei Trompeten

Dieser deutsche Komponist hinterliess der Nachwelt eine beeindruckende Anzahl von Kompositionen, die alle musikalischen Gattungen umfassen. Zudem gilt ein grosser Teil seiner Werke als verschollen. Durch persönliche Kontakte zu Antonio Vivaldi gelang ihm der Einstieg in die internationale Musikwelt und er etablierte sich als grosser Barockkomponist, dessen Ruf sogar denjenigen von J.S. Bach übertraf. Das Konzert für zwei Trompeten steckt voller Vitalität und ansteckender Lebensfreude.
Konzert für 2 Trompeten und Streicher in C-Dur

   Allegro
   Andante
   Allegro