Orchesterverein Bremgarten

Sonntag, 2. November 2014, 17.00 Uhr 

Stadtkirche Bremgarten


Mit:Catriona Bühler, Sopran
Kirchenchor Bremgarten
Kirchenchor Lunkhofen
Andrea Kobi, Orgel
 
Leitung:Andrea Kobi, Anne Hinrichsen, Hans Zumstein


Felix Mendelssohn
1809 - 1847
Felix Mendelssohn Bartholdy wuchs in Berlin in einer angesehenen und wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie auf; alle Mendelssohn-Kinder wurden aber reformiert getauft und erzogen. Die Eltern konvertierten 1822 zum Christentum. Felix trat bereits mit 9 Jahren als Pianist auf.
Nach seinem Tod wurde Mendelssohn Bartholdy Objekt antijüdischer Propaganda. 1933, nach der Machtübernahme des NS-Regimes, verbot Joseph Goebbels Aufführungen der Werke Mendelssohn Bartholdys. Deutsche Komponisten, darunter so berühmte wie Carl Orff, wurden aufgefordert, musikalische Alternativen zu Mendelssohns Musik zu Ein Sommernachtstraum zu schreiben. Büsten und Gedenktafeln des Komponisten wurden entfernt. Nichtsdestotrotz: Heute gilt Felix Mendelssohn Bartholdy als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik.
"Wer nur den lieben Gott lässt walten" ist von den acht Choralkantaten die dritte. Sie entstand im Laufe des Jahres 1829. Mendelssohn nahm das fertige Werk mit auf eine Reise nach England.
Ebenfalls für ein Englisches Publikum geschrieben, ist die Hymne "Hör mein Bitten". Ursprünglich komponierte Mendelssohn das Stück in einer Fassung nur mit Orgelbegleitung. Später arrangierte er daraus eine Orchesterfassung.
"Verleih uns Frieden" entstand im Jahre 1831. Text und Melodie werden dreimal durchgeführt. In der dritten Durchführung setzt der vierstimmige Chor ein, um in einem akkordischen Satz die Melodie und Harmonien zu entfalten.
Choralkantate "Wer nur den lieben Gott lässt walten"

   für Sopran, Chor und Orchester
   
 
Francis Poulenc
1899 - 1963
Francis Poulenc wurde in Paris geboren. Seine Mutter brachte ihm das Klavierspielen bei, Musik war fester Bestandteil des Familienlebens.
Das Orgelkonzert entstand im Jahr 1938 auf Wunsch von Poulencs Mäzenin Prinzessin Edmond de Polignac. Das Werk mit der ungewöhnlichen Besetzung stellt eine Hommage auf den Komponisten Johann Sebastian Bach dar. Im 20. Jahrhundert war es längst nicht mehr üblich ein Solokonzert für Orgel zu schreiben, lag die Blüte dieses Genres doch im Barockzeitalter, mit Werken von unter anderem Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel. Ebenso wie in seinem Cembalokonzert verwendet Poulenc also eine barocke Form für die moderne Musik. Im Gegensatz zu den meisten Werken der alten Meister, schreibt der Komponist hier allerdings eine Orgel mit einem sehr grossen Werk vor, um gigantische Klangeffekte zu erzielen. Die ungewöhnliche Nennung der Pauke als Soloinstrument ist dem Einfallsreichtum und der Experimentierfreude Poulencs geschuldet.
Konzert für Orgel, Streicher und Pauke g-Moll, FP93

   
 
Felix Mendelssohn
Felix Mendelssohn Bartholdy wuchs in Berlin in einer angesehenen und wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie auf; alle Mendelssohn-Kinder wurden aber reformiert getauft und erzogen. Die Eltern konvertierten 1822 zum Christentum. Felix trat bereits mit 9 Jahren als Pianist auf.
Nach seinem Tod wurde Mendelssohn Bartholdy Objekt antijüdischer Propaganda. 1933, nach der Machtübernahme des NS-Regimes, verbot Joseph Goebbels Aufführungen der Werke Mendelssohn Bartholdys. Deutsche Komponisten, darunter so berühmte wie Carl Orff, wurden aufgefordert, musikalische Alternativen zu Mendelssohns Musik zu Ein Sommernachtstraum zu schreiben. Büsten und Gedenktafeln des Komponisten wurden entfernt. Nichtsdestotrotz: Heute gilt Felix Mendelssohn Bartholdy als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik.
"Wer nur den lieben Gott lässt walten" ist von den acht Choralkantaten die dritte. Sie entstand im Laufe des Jahres 1829. Mendelssohn nahm das fertige Werk mit auf eine Reise nach England.
Ebenfalls für ein Englisches Publikum geschrieben, ist die Hymne "Hör mein Bitten". Ursprünglich komponierte Mendelssohn das Stück in einer Fassung nur mit Orgelbegleitung. Später arrangierte er daraus eine Orchesterfassung.
"Verleih uns Frieden" entstand im Jahre 1831. Text und Melodie werden dreimal durchgeführt. In der dritten Durchführung setzt der vierstimmige Chor ein, um in einem akkordischen Satz die Melodie und Harmonien zu entfalten.
Choralkantate "Verleih uns Frieden"

   für Chor und Orchester
   
 
Felix Mendelssohn
Felix Mendelssohn Bartholdy wuchs in Berlin in einer angesehenen und wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie auf; alle Mendelssohn-Kinder wurden aber reformiert getauft und erzogen. Die Eltern konvertierten 1822 zum Christentum. Felix trat bereits mit 9 Jahren als Pianist auf.
Nach seinem Tod wurde Mendelssohn Bartholdy Objekt antijüdischer Propaganda. 1933, nach der Machtübernahme des NS-Regimes, verbot Joseph Goebbels Aufführungen der Werke Mendelssohn Bartholdys. Deutsche Komponisten, darunter so berühmte wie Carl Orff, wurden aufgefordert, musikalische Alternativen zu Mendelssohns Musik zu Ein Sommernachtstraum zu schreiben. Büsten und Gedenktafeln des Komponisten wurden entfernt. Nichtsdestotrotz: Heute gilt Felix Mendelssohn Bartholdy als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik.
"Wer nur den lieben Gott lässt walten" ist von den acht Choralkantaten die dritte. Sie entstand im Laufe des Jahres 1829. Mendelssohn nahm das fertige Werk mit auf eine Reise nach England.
Ebenfalls für ein Englisches Publikum geschrieben, ist die Hymne "Hör mein Bitten". Ursprünglich komponierte Mendelssohn das Stück in einer Fassung nur mit Orgelbegleitung. Später arrangierte er daraus eine Orchesterfassung.
"Verleih uns Frieden" entstand im Jahre 1831. Text und Melodie werden dreimal durchgeführt. In der dritten Durchführung setzt der vierstimmige Chor ein, um in einem akkordischen Satz die Melodie und Harmonien zu entfalten.
Hymne "Hör unser Bitten"

   für Sopran, Chor und Orchester